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Polizei Info Report Heft 4/2016

8,50 €

Sofort verfügbar

1. Auflage 2016
48 Seiten
Format: 21,0 x 29,7 cm
In der Silvesternacht 2015/2016 kam es in mehreren deutschen Großstädten zu Ereignissen, die die Bevölkerung bundesweit für ein Thema sensibilisierten, das in vielen Gemeinden bereits vorher unter der Oberfläche schwelte.
Insbesondere auf dem Bahnhofsvorplatz von Köln rotteten sich in aller Öffentlichkeit junge Männer, augenscheinlich vorwiegend aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum, zusammen, und von Angehörigen dieser Gruppen wurden sexuelle Übergriffe sowie Eigentums- und Körperverletzungsdelikte begangen. Schon in der Vergangenheit waren immer wieder Vorfälle bekannt geworden, bei denen Mitglieder zugewanderter Großfamilien aus Ländern wie z. B. Marokko oder dem Libanon organisiert Straftaten begingen. Dieses Phänomen manifestierte sich in bestimmten Gegenden so weit, dass sich in den von ihnen stark bevölkerten Stadteilen Parallelgesellschaften bildeten, durch die die bundesdeutschen Gesetze konsequent mit Füßen getreten und soziale wie gesellschaftliche Grundregeln, wie etwa die Gleichstellung der Frau, im Sinne dieser Gruppierungen außer Kraft gesetzt wurden.
Hatten die für diesen Bereich zuständigen Polizei- und Ordnungsbehörden die Tragweite derartiger Verhaltensweisen bereits seit Jahren ausgemacht, zeigte sich insbesondere die Politik immer wieder zögerlich, die angeblichen Einzelfälle auch in der Öffentlichkeit als ein komplexes gesellschaftliches Problem zu benennen, wenngleich sie schon seit einigen Jahren, wie etwa in Nordrhein Westfalen, mit Präventionsprojekten oder anderen Maßnahmen versucht, dem genannten Trend entgegen zu steuern.
(Auszug aus dem Editorial)

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